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Schnee-Schock auf Schalke!
Jetzt muss geklärt werden, ob das Bundesliga-Spiel gegen Nürnberg (Sonntag, 15.30 Uhr live bei Sky und im BILD.de-Ticker) überhaupt stattfinden kann!
Es droht wohl eine Absage!
Schalke-Pressesprecher Rolf Dittrich: „Es wird derzeit geprüft, wie das passieren konnte und welche Möglichkeiten es gibt, den Schaden schnell zu reparieren.“
BILD hatte gerade erst den Schnee-Check der Bundesliga gemacht! Unsere Reporter waren in allen Stadien vor Ort.
ARD-Wetterexperte Jörg Kachelmann (51) sagte für die neun Spielorte alle Witterungs-Infos und die Spielausfall-Wahrscheinlichkeit voraus.
Jetzt droht auf Schalke gleich zum Start die erste Spielabsage... |
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Die Hauptstadt Port-au-Prince liegt in Trümmern, es wird mit Tausenden Toten gerechnet. Es kommt zu Plünderungen.
Die Millionen-Metropole Port-au-Prince – ein Bild des Grauens: Menschen laufen blutüberströmt über die Straßen, überall liegen Leichen, das Stadtzentrum ist völlig zerstört. Noch weiß niemand, wie viele Tausend Menschenleben die Katastrophe gefordert hat. Und Hilfe kommt nur schleppend in Gang.
Die Menschen vor Ort sind entsetzt, gelähmt. „Das ist eine wirkliche Katastrophe“, entfährt es einem staubbedeckten Mann. Er ist mehrere Kilometer gelaufen, um zu sehen, ob seine Zuhause noch steht. Nach dem Beben hatten die Einwohner ihre Häuser verlassen und Zuflucht auf Freiflächen gesucht – aus Furcht, sie könnten von einstürzenden Gebäuden erschlagen werden.
Doch damit nicht genug, jetzt kommen auch noch die Diebe: In einem Vorort von Port-au-Prince beobachtete ein AFP-Korrespondent Plünderungen in einem Supermarkt.
Der französische Fotograf Ivanoh Demers konnte gerade rechtzeitig aus dem Hotel Villa Créole im Stadtviertel Le Carrefor fliehen.
„Die Mauern sind überall zusammengestürzt. Ich bin um mein Leben gelaufen.
Menschen schrien: Jesus! Jesus! Es war völlig irreal. Völlig abgedreht“, berichtete Demers über Satellitentelefon dem kanadischen Online-Magazin cyberpresse.ca. „Es ist ein Albtraum. Wir sind froh, dass wir leben, aber wir beten, dass uns die Katastrophe nicht noch erwischt“, sagte er.
Unzählige Gebäude, darunter der Präsidentenpalast, wurden in Port-au-Prince zerstört. Haitis Präsident René Préval hat das schwere Erdbeben nach Angaben eines Diplomaten überlebt.
Bei dem Einsturz des Luxushotels Montana am Rande von Port-au-Prince sind vermutlich hunderte Menschen ums Leben gekommen.
„Wir gehen davon aus, dass es dort etwa 200 Tote gibt“, sagte der französische Entwicklungsminister Alain Joyandet dem Sender France 2. Im Hotel Montana steigen gewöhnlich Vertreter der Vereinten Nationen, Diplomaten und ausländische Politiker ab.
Von dem Erdbeben sind auch die Vereinten Nationen betroffen. Das Hauptquartier der 9000 Mann starken MINUSTAH- Friedenstruppe in Port-au-Prince wurde stark beschädigt.
Der Chef der Mission, der Tunesier Hedi Annabi, ist nach Angaben des französischen Außenministeriums vermutlich tot. „Das UN-Gebäude ist zusammengestürzt und es scheint, dass alle, die in dem Gebäude waren, tot sind, unter ihnen auch mein Freund Annabi, der Sondergesandte des UN-Generalsekretärs, und alle, die bei ihm waren“, sagte Außenminister Bernard Kouchner am Mittwoch dem Sender RTL.
Brasilien meldete zunächst vier Tote unter seinen Blauhelm-Soldaten, Jordanien drei. Deutschland hat keine Soldaten in der UN-Mission auf Haiti.
Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat jedoch nicht ausgeschlossen, dass bei dem verheerenden Erdbeben in Haiti auch Deutsche zu Schaden gekommen sein könnten.
Erdbeben entstehen durch die Verschiebung der 30 bis 50 Kilometer dicken Krustenplatten der Erdoberfläche. Sie reiben sich, driften auseinander oder stoßen zusammen. Die Spannungen an den Plattenrändern „entladen“ sich mit einem Schlag als (tektonische) Erdbeben. Allerdings können Erdbeben auch durch Vulkanausbrüche ausgelöst werden.
Das Killer-Beben in Haiti ist an der Grenze zwischen karibischer und nordamerikanischer Platte entstanden, erklärt Jochen Zschau vom Deutschen GeoForschungsZentrum (GFZ) in Potsdam.
Die kleinere, karibische Platte rutscht dabei rund sieben Millimeter im Jahr Richtung Osten an der nordamerikanischen vorbei, erklärte der Geologe. An den Rändern verhakten sich die Platten – bis sie sich in einer gewaltigen Erschütterung lösten und nachrutschten.
Bei einem „Sprung“ von einem Meter – wie in Haiti vermutet – hätte das Gebiet also rund 140 Jahre lang Spannung aufgebaut.
„Stärke 7 ist schon sehr, sehr stark“, erklärte Zschau. „Da würden auch Gebäude in Deutschland zusammenbrechen oder zumindest stark beschädigt werden.“ Zschau weiter: „Das Beben ist zudem relativ flach gewesen, zwischen 10 und 20 Kilometer. Da gehen die Risse bis an die Oberfläche durch.“
Die Intensität der Bodenerschütterungen, gemessen auf einer Skala von eins bis zwölf, habe im Zentrum bei neun bis zehn gelegen – also extrem hoch.
Schon kurz nach dem Megabeben habe es in Haiti gewaltige Nachbeben gegeben mit der Stärke über 4, ergänzte Geologe Zschau. „Bei so einem starken Beben klingen die Nachbeben nicht so leicht ab. Es wird mit Sicherheit noch wochen- und monatelang so weiter gehen.“ |
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Der Rechtsanwalt aus Wennigsen (Niedersachsen) will nicht länger an die GEZ zahlen. Kluska hat deswegen Klage gegen den NDR beim Verwaltungsgericht Hannover eingereicht, will notfalls sogar bis zum Verfassungsgericht gehen.
Kluska zu BILD: „Ich möchte nicht länger verpflichtet werden, für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu zahlen, der mit meinem Geld macht, was er will.“ Hintergrund: Ende 2007 hatte er in einem Brief an die GEZ-Verwaltung verlangt, ihn von den Gebühren zu befreien.
Bei seiner Klage geht es dem Anwalt ausschließlich um die Zwangsgebühren fürs Fernsehen, gegen eine angemessene Radio-Gebühr hat er nichts einzuwenden. Aber auch hier ist ihm wichtig: Die Bürger sollen nur das zahlen, was sie auch wirklich hören wollen.
Die GEZ stellte sich quer und verwies darauf, dass jeder Rundfunkteilnehmer, der ein Empfangsgerät (Fernseher, Radio) besitzt, auch zahlen muss – egal, ob er die Sender nun schaut oder nicht. Kluska beruft sich in seiner Klage auf das „Recht zur Informationsfreiheit“.
Der Anwalt: „Der Medienmarkt hat sich weiterentwickelt. Es kann doch nicht sein, dass jeder GEZ zahlen muss, nur weil er einen Fernseher besitzt. Ich will frei entscheiden, was ich sehe und dafür dann selbstverständlich auch zahlen.“
Das heißt im Klartext: Die GEZ-Gebühr soll durch ein neues System ersetzt werden. Kluska bekommt für seinen Vorstoß Unterstützung von Politikern und Experten. Der FDP-Medienexperte Burkhardt Müller-Sönksen zu BILD: „Diese Klage zeigt, wie wenig Akzeptanz die GEZ-Gebühren noch haben. Vor allem dann, wenn das Geld jetzt auch noch im Internet verschwendet wird.“
Medienprofessor Hubertus Gersdorf (Uni Rostock): „Wir brauchen eine grundsätzliche Entscheidung darüber, was der öffentlich-rechtliche Rundfunk darf und was nicht.“
Original von PAUL RONZHEIMER |
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Kohle, qualmende Schlote, krachende Stahlhämmer – das alles war gestern. Heute kocht der Pott fast über vor Lebenslust, Kunst und Kultur. 2010 wird die Metropole Ruhr sogar Kulturhauptstadt Europas. Also, schnell hin, bevor es dort voll wird!
Die unbekannte Weltstadt
5,3 Millionen Einwohner und 53 Städte mit fließenden Grenzen. Das Ruhrgebiet umfasst knapp 4500 Quadratkilometer.
Mehr Fläche als London, Tokio und Berlin zusammen.
Der Pott bietet alles, was eine Weltstadt braucht. Über 200 Museen, weltberühmte Klöster, Burgen und Schlösser, 120 Theater und riesige Einkaufszentren. Dazu Parks, Seen und die Flusslandschaft der Ruhr |
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Am schlimmsten hatte es die Menschen auf der komplett eingeschneiten Ostsee-Insel Fehmarn getroffen. Dort hat extremes Hochwasser der Ostsee und der Sturm einen Deich auf 25 Meter Länge beschädigt. „Wir sind dabei, ihn mit Sandsäcken zu stabilisieren“, berichtete Bürgermeister Otto-Uwe Schmiedt (parteilos).
Alle Ortschaften auf der Insel seien „mehr oder weniger sich selbst überlassen“, hieß es. Im Schneechaos fiel dann am Sonntag auch noch der Strom aus. Etwa eine Stunde lang saßen die Menschen auf der gesamten Insel im Dunkeln. Außerdem begann es wieder zu schneien. „Das Schlimmste, was uns passieren konnte“, sagte Schmiedt. Drei hochschwangere Frauen auf der Insel konnte er aber beruhigen: „Wir haben ein Raupenfahrzeug für Notfälle.“
Auch das restliche Schleswig-Holstein leidet unter „Daisy“. Der Schneesturm schnitt viele Ortschaften von der Außenwelt ab. Zahlreiche Straßen waren blockiert.
Auch Mecklenburg-Vorpommern leidet weiter unter dem Wetter. Vorsorglich hat das Landesbildungsministerium für alle Landkreise und kreisfreien Städte schulfrei gegeben.
„DAISY“ WIRBELT FLUGPLÄNE DURCHEINANDER
Obwohl das Sturmtief zum Schwarzen Meer abzieht, wurden am Sonntag auf Deutschlands größtem Flughafen in Frankfurt am Main bis 13 Uhr schon 85 Flüge gestrichen.
Nach Angaben des Flughafens handelte es sich im Einzelnen um 45 Landungen und 40 Starts. Darunter auch 30 Verbindungen, die bereits am Vortag vorsorglich annulliert wurden.
Am Samstag waren 255 Flüge in Frankfurt ausgefallen. „Ich bin seit 38 Jahren dabei, aber an eine solch hohe Zahl an witterungsbedingten Flugausfällen kann ich mich nicht erinnern“, sagte ein Flughafensprecher.
100 Passagiere ohne Visum für Deutschland verbrachten die Nacht im Transitbereich des Flughafens. Insgesamt standen dort 400 Feldbetten bereit. Für Fluggäste, die den Transitbereich verlassen durften, hat der Flughafen nach eigenen Angaben 1500 Hotelbetten zur Verfügung.
Der Betrieb an Bayerns Flughäfen wurde kaum beeinträchtigt. In München und Nürnberg hatten laut den Angaben von Flughafen-Sprechern pünktlich starten können. Lediglich bei ankommenden Flugzeugen von anderen Flughäfen sei es zu Verspätungen gekommen. Davon betroffen waren unter anderem Flüge aus Frankfurt, London und Paris.
Auch in Nordrhein-Westfalen normalisierte sich der Flugverkehr. Vereinzelt hatten Maschinen in Düsseldorf, Köln und Dortmund leichte Verspätung. Die Winterdienste waren überall mit Streufahrzeugen auf den Start- und Landebahnen rund um die Uhr im Einsatz und enteisten die Flugzeuge. Der Flughafen Köln/Bonn nahm am Samstag mehrere Maschinen aus Frankfurt auf. Sie hatten wegen des Unwetters in der Mainmetropole nicht landen können.
Am Flughafen Hannover-Langenhagen gab es keine größeren Probleme. Nach Angaben eines Sprechers kam es bislang nicht zu Streichungen von Flügen oder längeren Verzögerungen.
An den Flughäfen in Sachsen lief alles planmäßig, in Dresden waren einige Flüge wegen der Schneeberäumung der Start- und Landebahn leicht verspätet, sagten Flughafen-Sprecher. Nur eine Maschine aus Frankfurt am Main nach Dresden war annulliert, eine weitere nach Leipzig verspätet. |
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Mit hohen Erwartungen startete der Deutsche Fußball-Bund 2008 die neu eingeführte Dritte Liga. Nach der ersten Saison zieht der Verband ein positives Zwischenfazit. Das Magazin SPONSORS kommt nach Auswertung des DFB-Saisonreports allerdings zu einem anderen Ergebnis.
Am 8. September 2006 begann ein neues Kapitel im deutschen Fußball. Der außerordentliche DFB-Bundestag beschloss die Einführung der Dritte Liga. Aus den Regionalligen Nord und Süd wurde eine neue Spielklasse, aus 37 wurden 20 Clubs. Ziel der Reform war und ist, die Dritte Liga als bundesweite dritte professionelle Spielklasse und Marke zu positionieren und so den Abstand zur Zweiten Bundesliga zu verringern. Was sich jetzt bereits sagen lässt, ist: Die dritthöchste deutsche Fußballliga ist nicht mehr das, was sie mal war. Das besagt auch der DFB-Saisonreport 2008/09, der an alle Drittligisten verschickt wurde und SPONSORS vorliegt.
Beim DFB ist man sich einig: Die Zusammenlegung der beiden Regionalligen kann als Erfolg gewertet werden. Dafür verantwortlich sind, laut Report, professionellere Rahmenbedingungen, "sensationelle" mediale Präsenz und gestiegene Einnahmen, die auch eine wirtschaftliche Annäherung an die Zweite Bundesliga ermöglichten. Kurzum: Die Premierensaison der Dritten Liga erstrahlt aus Sicht des DFB im hellen Licht.
Das positive Zwischenfazit des DFB ist auch durchaus nachvollziehbar. Ein Blick auf die wichtigsten Einnahmenfelder zeigt, warum. Vergleiche zeigen aber auch, woran es noch hapert. Der Zuschauerschnitt stieg im Vergleich zur vergangenen Saison um 42 Prozent auf 5587 Besucher pro Spiel. Gleichzeitig wurden zuletzt weniger zahlende Besucher in der 2. Liga gezählt, da Fanmagneten wie Borussia Mönchengladbach und der 1. FC Köln in die Bundesliga aufgestiegen sind.
Größere Stadien, höhere Fernsehgelder
Darüber hinaus konnten nach DFB-Zählung die Spieltagserlöse um 54 Prozent auf durchschnittlich 1,18 Millionen Euro pro Club gesteigert werden. Grund für diese Steigerung sind sicherlich nicht zuletzt die Aus- beziehungsweise Neubauten von Stadien in Liga 3 wie beispielsweise in Dresden. Die Investitionen in die Sportstätten der Drittligisten waren nötig geworden, nachdem der DFB neue und strikte Anforderungen nach einer modernen Stadioninfrastruktur ausgegeben hatte.
Während die Einnahmen aus dem Spielbetrieb schon in der Premierensaison deutlich gestiegen sind, erhöhten sich die Fernsehgelder erst zur aktuellen Saison. Durch den neuen Gesamtvertrag des DFB mit SportA, dem Rechtevermarkter von ARD und ZDF, stiegen die TV-Einnahmen pro Club auf 800.000 Euro, was einem Zuwachs von 36 Prozent entspricht. Trotz dieser offensichtlichen Steigerung ist die Lücke zu den Fernseheinnahmen der Zweiten Bundesliga noch immer erheblich: Ein Zweitligist erhält durchschnittlich 4,8 Millionen Euro aus dem Fernsehtopf, also rund sechsmal so viel. Somit ist ein Abstieg in die Dritten Liga wirtschaftlich weiterhin nur sehr schwer zu verkraften.
Günther Großmann, Geschäftsführer bei Erzgebirge Aue, formuliert deshalb klare Forderungen Richtung DFB: "Um langfristig den Abstand zur Zweiten Liga zu verringern, muss die Fallhöhe bei den TV-Erlösen verringert werden. Gerade als Absteiger wäre ein Fixbetrag von 1,5 Millionen Euro aus den Fernsehgeldern notwendig, um die Dritte Liga wirtschaftlich stemmen zu können", so der Chef der Auer. Von Seiten des DFB wird den Vereinen in dieser Hinsicht wenig Hoffnung gemacht. "Eine Steigerung der TV-Gelder ist aufgrund der aktuellen Lage auf dem Fernsehmarkt nicht realistisch", sagt Helmut Sandrock, Direktor der Dritten Liga.
Drittligisten von Wirtschaftskrise verschont
Lieber verweist man beim Fußballverband auf die mediale Präsenz der Dritten Liga. denn die befindet sich durchaus schon auf Zweitliga-Niveau. Durch die regelmäßige Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Sender verfehlte die Dritte Liga mit insgesamt 796 Millionen Zuschauern die kumulierte Reichweite der Zweiten Bundesliga (866 Millionen) nur knapp. Auf jeden Fall aber konnten die Drittligisten auf Anhieb eine deutlich höhere Reichweite als andere Profiligen außerhalb des Fußballs erzielen.
Die gestiegenen Erträge aus Fernsehrechten und Spielbetrieb haben dazu geführt, dass bei den Drittligisten ein etwas ausgewogeneres Verhältnis unter den Ertragsfeldern entstanden ist, wenngleich noch lange nicht so wie bei den beiden "großen Brüdern": Die 1. und die 2. Liga generieren aus Spielbetrieb, Medien, Werbung und Sonstigem ungefähr gleich viele Erlöse. Dagegen dominieren in Liga 3 die Werbeumsätze mit 45 Prozent der Gesamteinnahmen noch immer deutlich. Diese Abhängigkeit könnte gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zum Problem werden.
Allerdings wurden die Drittligisten in der vergangenen Saison von der Wirtschaftskrise noch verschont. Im Gegenteil: Die Erträge stiegen sogar durchschnittlich um 34,5 Prozent auf 2,51 Millionen Euro (siehe Grafik oben). Ob dieser Trend fortgesetzt werden kann, ist nicht abschließend zu beurteilen. Sandrock ist jedenfalls guter Hoffnung: "Bisher konnten wir keine Entwicklung erkennen, dass die Werbeeinnahmen der Vereine zu dieser Saison sinken werden. Wir haben mit der Dritten Liga ein professionelles Umfeld geschaffen, in dem die Sponsoren sich wohlfühlen", so der DFB-Direktor.
Warum ein großer Teil der Drittligisten Miese macht und trotzdem zufrieden ist
Hoffnung auf weitere Zuwächse versprach die vom DFB angestoßene Suche nach einem Liga-Sponsor. Die Erwartungen konnten jedoch nicht erfüllt werden. Nachdem die Frist für potentielle Interessenten zunächst verlängert worden war, wurde die Suche ergebnislos abgebrochen. Offenbar war keiner der Interessenten bereit, den aufgerufenen Preis von geschätzten drei Millionen Euro jährlich zu bezahlen. Einem Drittligisten hätte ein solcher Deal durchaus Mehreinnahmen von 100.000 bis 150.000 Euro bringen können.
Doch statt Enttäuschung überwiegt Verständnis bei den Vereinen der Dritten Liga: "Natürlich hatten wir insgeheim mit einem Liga-Sponsor gerechnet," sagt Großmann von Erzgebirge Aue, "aber aus eigener Erfahrung wissen wir, dass sich die Sponsorensuche immer schwieriger gestaltet." Unter dem Strich haben die Clubs der Dritten Liga - auch ohne Liga-Sponsor - laut DFB-Report in der Saison 2008/09 aus Fernsehen, Werbung, Spielbetrieb und Sonstigem, durchschnittlich Gesamterträge von 5,6 Millionen Euro erzielt. Damit konnten die eingeplanten Erträge um insgesamt 19 Prozent übertroffen werden.
Dennoch ist nicht alles so rosarot, wie es scheint. Denn trotz aller Steigerungen erzielten die Drittliga-Clubs im Durchschnitt ein negatives Jahresergebnis von 385.000 Euro. Lediglich drei Clubs vermeldeten ein positives Jahresergebnis. "Diese Entwicklung ist insbesondere auf die Personalaufwendungen für den Bereich Spielbetrieb zurückzuführen", sagt Großmann.
Kosten für Spielergehälter explodieren
Die Ausgaben für Spielergehälter lagen durchschnittlich 605.000 Euro über den Planungen. "Die verhältnismäßig hohen Gehälter in Liga 3 sind ein großes Problem, aber aufgrund der Spielklassenstruktur unvermeidbar", sagt Stephan Beutel von Rot-Weiß Erfurt. Schließlich würde ein Abstieg in die Regionalliga "einen langfristigen Abschied aus dem Profifußball bedeuten". Um dieser Gefahr aus dem Weg zu gehen, seien die Vereine auch bereit "Gehälter auf dem unteren Niveau der Zweiten Bundesliga zu bezahlen", so der Manager des Ostclubs.
Darüber hinaus kritisieren einige Drittligisten, dass der Deutsche Fußball-Bund die Aufwendungen für einen Club in der Dritten Liga nicht realistisch eingeschätzt habe. "Wir müssen sowohl im Bereich der Reisekosten als auch bei den Spielergehältern einen ähnlichen Aufwand wie die Clubs der Zweiten Bundesliga bewältigen. Hierfür haben wir jedoch deutlich weniger Fernsehgelder zur Verfügung. Das macht es im Endeffekt schwer, die Dritte Liga wirtschaftlich zu stemmen", sagt Wuppertals Manager Markus Bayerts.
Im Endeffekt stimmen jedoch auch die Vertreter der Drittligisten in den positiven DFB-Report mit ein: Das neu eingeführte Format habe sich bereits nach der ersten Saison etabliert, so der Tenor innerhalb der Liga. Insbesondere die Erträge der Drittligisten konnten in neue Dimensionen vorstoßen und so der Abstand zur 2. Bundesliga zumindest in Teilen verringert werden. Langfristig gesehen jedoch, müsse die Gleichung zweitklassige Aufwendungen gegenüber drittklassigen Fernseheinnahmen korrigiert werden. |
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Sie haben Silvester noch nichts geplant und wissen auch nicht wohin?
Am 31.12.2009 hat der Jägerhof für sie geöffnet und begleitet sie in das Jahr 2010.
Wir wünschen einen guten Aufenthalt. |
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Der FC Kickers Ückendorf 1968 e.V wünscht allen Mitgliedern, Freunden und Sponsoren ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in das neue Jahr 2010.
Der Verein bedankt sich bei allen für die schöne Zusammenarbeit im ablaufenden Kalenderjahr und wünscht sich und seinen Mitgliedern einen erfolgreichen Start in die kommenden zwölf Monate.
Alles Gute!!! |
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| [1] Kommentar, letzter von Schlebusch - 23.12.2009 - 15:37 |
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